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2017 - Luther Das Musical

Ev. KGR

Ein Projekt des A+O-Theater mit Projektchor und Band.

Text und Regie: Wolfram Seeger, Musik: Sebastian Grünewald, Musikalische Leitung: Johannes Schmidtke

Zweifler, Ketzer, Ehemann, Reformator – Martin Luther, ein Mensch, der die Welt aus den Angeln hob. Als er im Jahr 1517 seine Thesen verkündet und sich weigert, sie zu widerrufen, macht er sich mächtige Feinde. Papst und Kaiser wollen ihn mundtot machen. Doch er widersteht und wird zum Revolutionär wider Willen.

Das Musical „Luther“ zeigt Martin mit all seinen menschlichen Facetten. In einer bewegenden Geschichte, durchwoben von eindrücklichen Songs und Chören, erleben wir eine Zeit, in der ein Mensch und die Welt sich veränderte.

2016 - Pfarrer Klein und seine Töchter

Ev. KGR

Pfarrer Klein und seine Frau Ruth sind ein zufriedenes Ehepaar mit drei netten Töchtern. Die Familie lebt in einer kleinen Gemeinde auf dem Land, in der die Welt noch in Ordnung ist. Am glücklichsten ist das Ehepaar, wenn die Familientraditionen so bleiben wie sie sind.

Doch das ändert sich ganz plötzlich, als die Töchter heiraten wollen. Ihre Freunde bringen die heile Weltanschauung auf einen Schlag ins Wanken. Denn einen muslimischen und einen jüdischen Ehemann können sie sich nun wirklich nicht als ihre Schwiegersöhne vorstellen.

Erst als ihre jüngste Tochter einen christlichen Freund ankündigt, scheint die Welt wieder ein wenig freundlicher auszusehen. Doch der Schein trügt…

Im neuesten Theaterstück aus Roßdorf prallen die unterschiedlichsten Bilder, die wir von fremden Kulturen haben, aufeinander und es kommt zum Schlagabtausch der Vorurteile. So erleben wir eine Komödie mit vielen Irritationen, die zum Nachdenken anregt.

2015 - Maikäfer flieg

Ev. KGR

Als an Johanns zwölftem Geburtstag der erste Weltkrieg ausbricht, verspricht sein Vater ihm, nicht in den Krieg zu ziehen. Dennoch bricht dieser kurze Zeit später sein Versprechen gegenüber seinem Sohn. Auch verändern sich durch den Krieg Dinge in dem kleinen Dorf dramatisch. Um seine Mutter zu unterstützen geht Johann heimlich arbeiten. Er ist davon überzeugt, dass er seinen Vater nie wieder sehen wird.

Doch dann entdeckt er dessen Namen auf einer geheimen Liste. Er macht sich auf die Suche nach ihm und entdeckt unglaubliches.

Ein Theaterstück geschrieben von Wolfram Seeger

2014 - Sommernacht

Ev. KGR

Das A+O Theater, Roßdorf präsentiert im Jahr 2014 die Komödie „Sommernacht“.

Zum zehnjährigen Abitur-Jubiläum verabreden sich vier Freunde, zwei Frauen und zwei Männer in der alten Waldhütte, in der sie sich schon während ihrer Schulzeit gerne trafen. Gemeinsamen schwelgen sie in Erinnerungen und erzählen von ihrem Leben.

Doch in dieser Sommernacht sind sie nicht die Einzigen, die sich an dem besonderen Ort treffen. Merkwürdige Gestalten bevölkern jetzt den Wald, zwei Welten prallen aufeinander. Und zu alle dem tauchen der Jagdpächter und einige Waldarbeiter auf. All das führt zu herrlich komischen Verwicklungen und Verwechslungen. Eine erfrischende Sommerkomödie!

2013 - Der Narr von Jerusalem

Ev. KGR

„Der Narr von Jerusalem“. Es spielt im 11. Jahrhundert zur Zeit des ersten Kreuzzuges. Papst Urban II. ruft 1095 zu einer bewaffneten Pilgerfahrt nach Jerusalem auf, um die Heilige Stadt von der Herrschaft der Muslime zu befreien. Eine ungeahnte Massenbewegung entsteht im Herzen Europas. Sie erfasst adlige Ritter genauso wie einfache Bauern. Und sie hinterlässt ihre Spuren bis heute.

Der schlichte Bauernsohn Rudigar, langsam im Denken, aber von großem Herzen, wird von seiner Mutter auf den Zug der ersten Kreuzfahrer geschickt. Er soll dort in Jerusalem sein Glück finden.

Rudigar erlebt die Sehnsucht der Menschen nach religiöser Erfüllung, Erlösung von Höllenqualen und Vergebung, wie auch die Gier nach Besitz und sagenhaftem Reichtum. Die Himmlische Stadt zieht tausende Menschen in ihren Bann.

Sein gutes Herz hilft ihm, inmitten von Intoleranz und Krieg neue Freunde zu finden. Sein schlichter Glaube, der auf die meisten ein wenig verrückt wirkt, zeigt ihm auf seinem Weg den Reichtum fremdartiger Kulturen und Glaubensweisen.

Doch der „Narr von Jerusalem“ ist auch eine spannende Abenteuergeschichte voller rasanter Schwertkämpfe, witziger Momente, finsterer Gestalten und guter Freunde. Kurz gesagt: ein Stück gute Unterhaltung.

2012 - Tatort Bibel - Die ältesten Kriminalfälle der Weltgeschichte -

Ev. KGR

Längst hat es sich herumgesprochen, das Roßdörfer Openair-Sommertheater ist ein echter Geheimtipp. Ein unterhaltsamer Theaterabend mit kleinen Leckereien unseres Küchenteams und viel Atmosphäre wartet auch in diesem Jahr auf die Gäste im sommerlichen Garten des Elisabeth-Hauses. Dieses Mal geht es kriminell und humorvoll zu, wenn das A+O Theater die ältesten Kriminalfälle der Weltgeschichte aufführt. Natürlich ist auch das wieder eine Eigenproduktion mit einem hohen Unterhaltungswert. Doch auch Bibelkenner werden in diesem Stück verblüffende Neuentdeckungen finden. Denn, trotz allen verrückten Ideen, die das Spiel prägen, verlieren die alten Geschichten mit ihren manchmal skurrilen, dann wieder nachdenklichen Details niemals an Gegenwartsbezug. Natürlich ist der berühmte Brudermord von Kain an Abel ein Teil des Spiels. Doch noch mehr erwartet uns an diesem Abend: So etwa ein bis ins Detail geplanter Mord an einem Staatsoberhaupt in James Bond-Manier, oder die forsche Gattin eines depressiven Königs die ihrem Mann zum Glück verhelfen will und ihn damit noch unglücklicher macht. Schließlich müssen wir mit ansehen, wie zwei korrupte Juristen ein unschuldiges Mädchen ins Verderben stürzen. Nun denn, haben sie schon Lust auf mehr? Dann erleben sie das Openair-Sommertheater, Samstag, den 23. Juni, 20.00 Uhr, oder Sonntag, den 24. Juni, 19.00 Uhr. Übrigens, sie brauchen keine Angst zu haben dabei einen guten „Tatort“ zu verpassen. Den sehen sie nämlich bei uns bei „Tatort Bibel – die ältesten Kriminalfälle der Weltgeschichte“.

2011 - Der verlorene Sohn

Ev. KGR

„Mehr als ein übliches Dorftheater“

Evangelische Kirche: Pfarrer Wolfram Seeger und seine neun Laienspieler führen den „Verlorenen Sohn“ in Roßdorf auf

ROSSDORF.

Dramatik beim Sommertheater der evangelischen Kirche in Roßdorf. Beim „Verlorenen Sohn“ ging es hoch her.

Das Wetter hat diesmal nicht mitgespielt. Im dritten Jahr des Openair-Sommertheaters der Evangelischen Kirche Roßdorf mussten die Vorstellungen ins Elisabeth-Haus verlegt werden. Doch auch hier hat das „A+O-Theater“-Team Atmosphäre schaffen können. Winzerflair wie in dem Theaterstück „Der verlorene Sohn“ herrschte auch in den Kellerräumen des Elisabeth-Hauses, wo die jeweils 100 Besucher am Samstag- und Sonntagabend in der Pause Wein trinken und Häppchen essen konnten. Die neun Laiendarsteller, angeleitet von Pfarrer Wolfram Seeger, interpretierten das neutestamentarische Gleichnis vom verlorenen Sohn. Seeger hat das Stück mit seinem Team entwickelt und den Text geschrieben – nach „König David“ und „Shakespeares greatest hits“ das dritte Sommertheater-Stück.

Das „A+O-Theater“ besteht seit sechs Jahren und studiert zudem Anspiele für die „Go-Special“-Gottesdienste und andere Gemeindeveranstaltungen ein. Mit seinem ökumenischen Team vertritt Seeger, der sich vor drei Jahren in einem Studienurlaub mit Theaterarbeit befasste, den Anspruch, „mehr als ein übliches Dorftheater zu sein“. Den Unterschied mache der Stoff, den die Bibel bietet. „Wir wollen die biblische Botschaft in die heutige Zeit übersetzen“, sagt Seeger, „das ist für mich auch ein Stück Verkündigung.“

Es sei ein Trend in der Kirche, nicht nur zu erzählen, sondern stärker zu veranschaulichen. Dabei wolle er Unterhaltung und Tiefe bieten. Bei Shakespeare habe er sich abgeschaut, Lebenslust etwa beim Essen und Trinken mit dem Durchleben von menschlichen Höhen und Tiefen zu verbinden.

Das Stück „Der verlorene Sohn“ dreht sich um Beziehungen zwischen Menschen und zu Gott. Der Winzersohn Jakob (Lukas Stühn) will in dem Drama aus dem Schatten seines Bruders Esau (Christel Göttsching) im väterlichen Weinbaubetrieb heraustreten und sich selbst verwirklichen.

Unterstützt wird das Vorhaben im Hintergrund vom Teufel (Silvia Offermann-Metz), der sich junge Menschen auf dem Ego-Trip sucht. Die Figuren Jakob und Esau stammen aus dem Alten Testament, was zunächst verwirrt, geht es doch um ein Gleichnis von Jesus. Die Namen hat Seeger gewählt, weil die Söhne Isaaks einen ähnlichen Konflikt haben. Jakob lässt sich sein Erbteil auszahlen und investiert es in ein riskantes Projekt: Ferienparks in Asien. Auf der weiß-blau gehaltenen Bühne wird eine Stoffkulisse mit der Frankfurter Skyline hochgezogen.

Jakob hat nur noch Sinn fürs Geschäft, vernachlässigt seine Freundin Ella (Julia Rodenhäuser) und seinen besten Freund, den großmäuligen, aber auch großherzigen Benno (Alexander Göttsching). Das Geld reicht nicht, die Geschäftspartner lassen Jakob fallen und sogar mit Schlägertrupps verfolgen.

Benno will ihm helfen und wird dabei zum Opfer. Reumütig kehrt Jakob zu seinem Vater zurück, der ihn freudig aufnimmt. Sein Betrieb ist durch den Fortgang Jakobs inzwischen Konkurs gegangen. Ein Arbeiter (Wolfram Seeger) klärt den zurück gekehrten Jakob darüber auf. Der Vater, der Gott symbolisieren soll, triumphiert über den Teufel mit dem Geheimnis, dass Jakob von ihm seit jeher geliebt worden sei. Doch das Wissen darum, ein Zuhause zu haben, ist Jakob Trost genug, er geht.

Anders als in der Bibel endet das Stück bewusst offen. Während der erste Akt streckenweise textlastig und statisch erschien, steigerte sich das Tempo im zweiten Akt rasant. Jakobs verzweifelte Suche nach Schutz bei seinem Freund Benno und dessen Sterben bildete die dramatischste Szene im Stück.

2010 - Shakespears Greatest Hits

Ev. KGR

2009 - König David

Ev. KGR

Gott sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde denn ich erkenne meine Missetat und meine Sünde ist immer vor mir. Schaffe in mir Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.

2009 - Oskar und die Dame in Rosa

Ev. KGR

Was für ein Theater!

Sterben muss doch jeder, daher lohnt es sich doch nicht, darüber traurig zu sein, so spricht die Dame in Rosa dem sterbenskranken Kind Oskar Mut zu. Darf man ein krebskrankes Kind zum Anlass nehmen, ein Theaterstück zu machen? Nach dem Buch von Eric Emanuel Schmitt „Oskar und die Dame in Rosa“ schrieb Wolfram Seeger ein Ensemble Theaterstück, dass das A & O Theater zusammen mit der Jugendtheatergruppe in der Evangelischen Kirche in Roßdorf uraufführte. Es war ein Stück über Krankheit, Hoffnung, Liebe, Enttäuschung, Schmerz und Humor, glänzend inszeniert und so lebensnah gespielt, dass es zu Beifallstürmen und Tränen rührte. Der kleine, tapfere Oskar schien geradewegs aus dem Buch herausgestiegen zu sein, so unwirklich lebendig beherrschte er die Szenen, ebenso gespenstig tot lag er in seinen Kissen. Der couragierten Dame in Rosa mit übergroßem Herz glaubte man ihre Catcherkarriere aufs Wort.

Der immer verlegen lächelnde Arzt mit seinen buschigen Augenbrauen huschte durchs Bild, mit seiner ganzen Körpersprache Ratlosigkeit, ja Hilflosigkeit ausdrückend.

Grandios und gewaltig tobten die Catcherinnen über die Bühne, von beigeisterten Pfiffen und Rufen angefeuert.

Ebenso verlegen wie hilflos wirkten die Eltern, die dem kranken Oskar fremd geworden waren und keinen Zugang zu ihm fanden, stumm und ergreifend wirkten sie im Schmerz um seinen Tod.

Spiel– und naschsüchtige kleine Jungs, eine frühreife junge Dame und eine eifersüchtige Freundin rundeten das Gesamtbild ab, in dem Oskar seine letzten Tage verbrachte. Seine Briefe, die er täglich an den lieben Gott schrieb, ohne seine Adresse zu kennen, hatte etwas Mystisches und versetzte den Zuschauer mitten ins Geschehen, das ihn fesselte und die ganze Palette der gespielten, ja gelebten Atmosphäre miterleben ließ.

Die beiden Hauptdarsteller, der kleine Oskar und die Dame in Rosa, meisterten die gewaltigen Textmengen mit Bravour und gaben den Rollen absolute Identifikation. Besser kann man das nicht spielen.

Man spürte beim gesamten Ensemble die Freude am Schauspiel, die von der ersten bis zur letzten Szene nicht nur rüber kam, sondern den Zuschauer überwältigte.

Eifrig hatte Oskar den lieben Gott gebeten, doch mal vorbeizukommen, ich bin sicher, er war da und hat sich diese Aufführungen nicht entgehen lassen.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, das war Kulturgenuss vom Feinsten, wir freuen uns auf mehr.

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